Hochwertige & sorgfältig aufgebaute Zahnfüllungen

Über die Haltbarkeit einer Zahnfüllung entscheidet nicht nur die Güte des Materials. Genauso wichtig sind die sorgfältige Arbeitsweise und die Erfahrung des Zahnarztes. Insbesondere bei Kunststofffüllungen ist es entscheidend, dass Ihr Zahnarzt sich Zeit nimmt, da die Anfertigung und Polymerisation der Füllungsschichten recht aufwändig ist.

Kunststofffüllungen in Ihrer Zahnfarbe

Kunststofffüllungen liegen im Trend. Wegen ihrer inzwischen sehr guten Haltbarkeit sind sie nicht mehr nur aus ästhetischen Punkten eine sehr gute Alternative zu den herkömmlichen Amalgamfüllungen. Denn die verwendeten Materialien sind inzwischen viel langlebiger als noch in den Anfangsjahren. Eine Langzeitstudie nahm an einer repräsentativen Patientenzahl Stichproben nach 7 Jahren vor. Bei rund 90 Prozent waren die Füllungen noch intakt.

Bei Kunststofffüllungen wird das Füllungsmaterial Schicht für Schicht aufgetragen. Zwischendurch müssen die verarbeiteten Schichten mit speziellem blauem Licht – der Polymerisationslampe – ausgehärtet werden.

Kunststoff- bzw. Kompositfüllungen werden immer beliebter. Ein Grund für ihre Beliebtheit ist sicher auch der ästhetische Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Amalgam. Komposite werden individuell an Ihre Zahnfarbe angepasst. Mittels einer Farbskala wählt der Zahnarzt den passenden Farbton aus.

Wichtig zu wissen: Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Kosten nicht gänzlich übernommen. Die Anfertigung einer Kompositfüllung ist zeitintensiv und das Material ist teuer. Deswegen bleibt eine Zuzahlung für Sie übrig. Diese ergibt sich aus der Größe der Füllung und dem verwendeten Material. Im Frontzahnbereich werden in unserer Praxis keine Zuzahlungen erhoben, diese fallen nur bei Füllungen im Seitenzahnbereich an.

Amalgam – haltbar und gut erprobt

Amalgam ist wegen seiner guten Haltbarkeit bei Seitenzähnen weiterhin das klassische Füllungsmaterial, das von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Es gibt jedoch Ausnahmen von der Regel. So wird z.B. beim Nachweis einer Amalgamallergie auch eine Kompositfüllung von der Krankenkasse übernommen.

Wir Zahnärzte beobachten die Forschungsergebnisse zu Amalgam mit großer Aufmerksamkeit. Schon seit 180 Jahren werden wegen des Quecksilbergehaltes gesundheitliche Bedenken geäußert. Forschungen zu der Verträglichkeit gibt es seit vielen Jahren. In den Ergebnissen wurde überwiegend keine Gesundheitsgefahr nachgewiesen. Dennoch haben einige nordeuropäische Länder Amalgam für Dentalfüllungen ganz abgeschafft.

Die Entscheidung ist für Sie als Patienten sicher nicht immer einfach. Amalgam ist seit Jahrhunderten in der Praxis massenhaft erprobt. Demgegenüber liegen für Kompositfüllungen erst seit wenigen Jahren Studien vor. Beide Materialien gelten nach aktuellem Stand als unbedenkliche Füllungsmaterialien.